Urlaubschecker Blog

Auf diesem Reiseblog aus Österreich findest du inspirierende und kulinarische Beiträge rund um das Thema Reisen. Wir teilen mit dir unsere Erfahrungen und verraten dir nützliche Tipps für deinen nächsten Urlaub.

Die besten Reisekreditkarten Österreichs

Kreditkarten sind bei uns in Österreich noch nicht so geläufig wie in vielen anderen Ländern der Welt. Im Vergleich wird dieses Zahlungsmittel hierzulande seltener eingesetzt. Viele wissen allerdings nicht, dass Kreditkarten uns beim Reisen massiv unterstützen können und zahlreiche Vorteile anbieten. Um die Angst vor Kreditkarten etwas zu nehmen, möchten wir euch in diesem Beitrag vorstellen, welche Kreditkarten es gibt und welchen Zweck sie beim Reisen erfüllen. Dazu werden wir unsere ehrliche Meinung und Empfehlung abgeben.

Welche Arten von Kreditkarten gibt es?

Das Spektrum an Kreditkarten ist wirklich enorm. Darum sehen wir uns nun zuerst an, wie man diese grob unterscheiden kann. Ein, für viele ausschlaggebender, Faktor ist die Jahresgebühr. Es gibt sowohl Karten mit hohen jährlichen Gebühren sowie auch welche die vollkommen kostenlos sind und trotzdem einige Vorteile anbieten. Für manche Kreditkarten ist ein Referenzkonto bei der selben Bank nötig, andere wiederum werden direkt vom vorhandenen Bankkonto abgezogen.


Darüber hinaus gibt es sogenannte Prepaid-Kreditkarten. Diese funktionieren ähnlich wie Gutscheinkarten im Supermarkt: Man kann nur so viel ausgeben, wie auch tatsächlich auf der Karte vorhanden ist. Diese sind besonders dazu geeignet sich mit dem Konzept Kreditkarte vertraut zu machen.

Die größte Angst bei Kreditkarten

Hierbei sind wir stark von Filmen sowie Serien beeinflusst: Die hohen Kreditkartenschulden. Natürlich kann man je nach seinem Kreditkartenrahmen mehr Geld ausgeben, als man tatsächlich zur Verfügung hat. Das man dies nicht tun sollte, müsste jedem klar sein. Wer sich hierbei schwer unter Kontrolle hat, kann mit einer Prepaid-Kreditkarte nichts falsch machen.

Eine Kreditkarte wird im Normalfall einmal im Monat abgebucht. Je nach den Ausgaben kann sich hierbei eine ordentliche Summe anhäufen. Darum haben wir eine gute Lösung entdeckt um etwas mehr Überblick zu erhalten. Einmal pro Woche sämtliche Ausgaben (der Kreditkarte) auf ein gesondertes Sparkonto überweisen. Somit habt ihr einen wöchentlichen Überblick, wie viel tatsächlich ausgegeben wurde.

Wie können uns Kreditkarten das Reisen erleichtern?

Kommen wir nun zum interessanten Reisethema. Ganz logisch ist es, dass wir natürlich unsere Reise über die Kreditkarte bezahlen können. Hier wird der erste große Vorteil sichtbar. Im Gegensatz zur Abbuchung vom Girokonto, erhält man bei Zahlung über die Kreditkarte (je nach Kartenanbieter) sehr oft eine kostenlose Reiseversicherung dazu. Wer beim Buchen schon mal gecheckt hat, welche Kosten für eine Versicherung direkt bei der Airline oder der Hotelkette anfallen, wird diesen Vorteil zu schätzen wissen.

Bei einigen Kreditkarten erhalten wir auch einen kostenlosen Loungezugang. Unsere Reisen beginnen am Flughafen nach der Sicherheitskontrolle eigentlich immer mit einem Besuch der Lounge. Bei einem guten Brunch, sowie einem Glas Sekt, lässt es sich entspannt in den Urlaub starten.

Bei anderen Karten ist es wiederum möglich kostengünstig Bargeld direkt am Urlaubsort zu beheben, was den Gang zur Bank oder Wechselstube erspart.

American Express

Wir beginnen diese Übersicht mit unserer absoluten Lieblingskarte und zwar der American Express. Wer oft Blogs liest oder Reisevideos sieht, weiß, dass diese sehr oft empfohlen wird und wir können uns dieser Bewertung nur anschließen. Wirklich interessant für Reisebegeisterte sind die American Express Gold Card sowie die Platin Version.

Die American Express Gold Card ist für die ersten 12 Monate kostenlos. Danach fallen Kosten in der Höhe von 16€ monatlich an. Dafür bekommt man einiges geboten. Zum einen wäre da eine wirklich umfangreiche Reiseversicherung, die neben Krankheit und Flugausfall auch das Nichtankommen des Gepäcks beinhaltet. Zum anderen ist ein kostenloser Zugang zur Lounge am Wiener Flughafen inkludiert. Dies gilt nicht nur für den Karteninhaber, sondern auch für die 2 kostenlosen Zusatzkartenbesitzer.

Die American Express Platin Card ist schon um einiges teurer und schlägt mit 50€ pro Monat zu Buche. Neben der bekannten Vorteile erhält man den Priority Pass, welcher einen kostenlosen Besuch weiterer Lounges weltweit garantiert. In Wien kommt man per Fast Lane durch den Security Check. Bei Hilton erhält man automatisch den Hilton Honors Elite Gold Status. Für Golf-Fans gibt es die American Express Leading Golf Card inklusive sechs Greenfees auf österreichischen Golfplätzen. 50€ pro Monat erscheinen nicht sehr günstig, dafür gibt es noch viele weitere Vorteile.

Auch der Beitritt zu einem Punkteprogramm ist bei American Express möglich. Dieses wird „Membership Rewards“ genannt und kostet jährlich 30€. Ein ausgegebener Euro entspricht hierbei einem Punkt. Man kann zusätzlich für 15€ im Jahr den Turbo aktivieren und erhält 1,5 fache Punkte. Diese können dann unter anderem zu Hotels und Airlines transfriert werden. Ebenso ist die Bezahlung der Rechnung über Punkte möglich (10.000 Punkte ergeben 50€).

Diners Club

Diners Club bietet für Reisende ebenso einige Vorteile an. Auch wenn die Akzeptanz hierzulande noch etwas unter American Express liegt, gibt es trotzdem einige Möglichkeiten bei Geschäften, Restaurants und dergleichen, wo man mit dieser Karte bezahlen kann. Richtig interessant sind hierbei die Diners Club Vintage Card sowie die Diners Club Gold Card.

Die Diners Club Gold Card erhält man aktuell für eine Jahresgebühr von 80€. Am Flughafen Wien/Schwechat kann man als Inhaber die Fast Lane nutzen. Ebenso stehen einem ab einem Umsatz von 3600€ innerhalb eines Jahres diverse Lounges weltweit offen. Wie bei vielen Karten ist auch hier eine Versicherung inkludiert.

Wer eine Jahresgebühr von 140€ zahlt, bekommt die Diners Club Vintage Card und somit einen besseren Versicherungsschutz. Außerdem nimmt man damit an einem Bonusprogramm teil, bei welchem man umsatzabhängig Miles & More Meilen sammeln kann. Für diese Karte gibt es bei Anmeldung immer wieder ein nettes Geschenk wie zum Beispiel aktuell einen Montblanc-Kugelschreiber.

N26

Bei N26 hat man die Möglichkeit kostenfrei ein Girokonto zu eröffnen, bei welchem man eine Prepaid Mastercard dazu erhält. Wer also kein Geld für eine Kreditkarte (bis auf die Zustellgebühr von 10€) ausgeben möchte, ist hier sicher gut aufgehoben. Die Kreditkarte von N26 hat einen großen Vorteil und zwar das gebührenfreie Bezahlen mit der Kreditkarte im Ausland. Zusätzlich werden keine Fremdwährungsgebühren fällig.

Für jeden, der unbedingt eine Kreditkarte benötigt um zum Beispiel ein Hotel zu buchen, ist die Karte auf jeden Fall zu empfehlen. Viele weitere Vorteile hat man in der kostenlosen Variante leider nicht. Den kompletten Versicherungsschutz erhält man leider erst mit N26 You, die mit 9,90€ im Monat zu Buche schlägt.

Revolut

Auch Revolut hat ein sehr ähnliches Geschäftsmodell wie N26. Hier gibt es ebenso die Möglichkeit ein kostenloses Girokonto sowie eine Kreditkarte zu erhalten. Wir nutzen die Karte meistens um im Ausland Geld abzuheben, dies ist zwar nicht (mehr) kostenlos, allerdings kann man die Euros zuvor schon per App gebührenfrei in die jeweilige Fremdwährung tauschen und somit einige Euro an Wechselgebühren sparen.

Die weiteren Vorteile wie zum Beispiel eine Reiseversicherung gibt es hier erst ab dem Tarif Premium, welcher monatlich 7,90€ kostet. Die kostenlose Variante ist allerdings für Alle, die nur eine Kreditkarte für Buchungen sowie die Abhebung von Bargeld benötigen auf jeden Fall ausreichend.

Free

Bei Free handelt es sich um eine Mastercard, die relativ unbekannt ist. Der Name ist dort Programm und somit ist diese Kreditkarte völlig kostenlos. Im Vergleich zu N26 und Revolut werden die Ausgaben direkt vom verknüpften Bankkonto abgezogen. Auch hier erhält man wertvolle Vorteile bei der Bargeldbehebung im Ausland.

Ein ganz besonderer Punkt ist die kostenlose Reiseversicherung, die bei Zahlung der Reise mit der Kreditkarte inkludiert ist. Diese ist natürlich nicht vergleichbar mit den großen Versicherungspaketen wie zum Beispiel bei American Express, deckt aber das nötigste definitiv ab und erspart eine teure Zusatzversicherung.

Chris

2 Kommentar zu “Die besten Reisekreditkarten Österreichs

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