Urlaubschecker Blog

Auf diesem Reiseblog aus Österreich findest du inspirierende und kulinarische Beiträge rund um das Thema Reisen. Wir teilen mit dir unsere Erfahrungen und verraten dir nützliche Tipps für deinen nächsten Urlaub.

Wir haben noch nie…

Jede Reise kann sehr abenteuerlich sein. Trotz guter Vorbereitung, gibt es immer wieder Zwischenereignisse, auf welche wir keinen Einfluss haben. Kleinere Probleme lassen sich meist schnell aus der Welt schaffen. Auf unseren vergangenen Reisen mussten wir (zum Glück) mit keinen größeren Problem kämpfen und daher sind uns bisher auch keine „Klassiker“ der Reiseprobleme passiert. Diese Klassiker sehen wir uns nun genauer an und erklären auch, wie diese verhindern werden können bzw. was wir im Falle eines Eintretens machen würden.

… einen Flug verpasst

An Flugverspätungen sowie Stornierungen sind wir mittlerweile gewöhnt. Durch die aktuelle Lage haben diese natürlich enorm zugenommen. Einen Flug verpasst, welcher tatsächlich abgeflogen ist, haben wir bis heute nicht. Einige Male sind wir schon knapp daran vorbeigeschrammt, wie zum Beispiel bei unserem Flug auf die Bahamas. Auch der Rückflug aus der Dominikanischen Republik war eine nervenaufreibende Geschichte.

Im Laufe der Jahre haben wir allerdings enorm dazugelernt. Von unserem Abflughafen in Wien wissen wir, dass auch bei großem Personenverkehr am Flughafen eine Anreise zwei Stunden vor dem Abflug ausreichend ist. Der Baggage-Drop-Off sowie die Sicherheitskontrolle sind sehr gut organisiert und können auch große Menschenmengen in kurzer Zeit abfertigen.

Auf unseren Reisen haben wir erfahren, dass dies nicht auf jedem Flughafen der Welt so läuft. Gerade bei klassischen Urlaubsdestinationen mit kleineren und älteren Flughafen kann das bei vielen Leuten auch gerne mal über zwei Stunden dauern. Die Kontrollen bezüglich Covid sorgen nochmals für eine zusätzliche Wartezeit. Wenn man an einem fremden Flughafen abhebt, sollte man auf jeden Fall mehr Puffer einrechnen. Was ist schon eine Stunde weniger Urlaubszeit im Vergleich zum Aufwand eines verpassten Fluges.

Einigermaßen machtlos ist man leider bei einer Flugverspätung, durch welche man den Anschlussflug verpasst. Auch dieses Szenario ist bei uns noch nicht eingetreten. In diesem Fall müsste man Kontakt mit der Airline am Flughafen aufnehmen und sich auf einen anderen Flug umbuchen lassen. Dem kann man jedoch schon bei der Flugbuchung entgegen steuern, indem man einen ausstreichend langen Puffer zum Umstieg mit einrechnet.

… unser Gepäck verloren

Passieren kann auch, dass man an seinem Reiseziel ankommt und am Gepäckband solange warte, sodass schon alle anderen Reisenden weg sind. Das Gepäck taucht allerdings am Förderband nicht auf. Vermutlich haben schon einige diese unangenehme Situation erlebt, wir sind davon allerdings bisher verschont geblieben. Direkt etwas dagegen machen kann man leider nicht, außer den Vorfall sofort bei der Airline zu melden und hoffen, dass der Koffer die selbe Reise antritt.

Beim Koffer sollte man darauf achten, dass dieser keine Bänder besitzt, die sich leicht verfangen könnten. Wir benutzen einen Bagtag, der dazu dient unseren Koffer schnell wieder zu erkennen, falls jemand doch mal das selbe Modell haben sollte. Ansonsten buchen wir all unsere Flüge über die American Express Card. Dies hat den einfachen Grund, dass diese neben einer normalen Reiserversicherung auch über eine Gepäckversicherung verfügt. Falls man somit das Gepäck erst 4 Stunden nach der Ankunft erhalten würde, bekäme man 300€ pro Person. Bei 48 Stunden Verspätung kommen nochmals 300€ pro Person hinzu. In der Zeit, in der man auf das Gepäck wartet, sollte solch eine Entschädigung die Unannehmlichkeit kompensieren.

… das Hotelzimmer gewechselt

Ob aus Hotelbewertungen oder auch der ein oder anderen Reality-Serie im Fernsehen, man kennt es. Kaum ist man im Hotel angekommen und hat sein Zimmer bezogen, bemerkt man, dass das Zimmer so gar nicht den Erwartungen entspricht. Begonnen über Schmutz, bis hin zu kaputten Möbeln oder nicht funktionierenden Geräten. In einem Hotelzimmer kann so einiges vorfallen, das einem nicht zusagt.

Wie der Titel unseres Beitrags schon verrät, ist uns auch dies noch nie passiert. Aus Erzählungen wissen wir, dass man dies nicht so hinnehmen, sondern sofort die Rezeption darüber informieren sollte, um das Zimmer oder sogar das Hotel zu wechseln. In einem nicht zufriedenstellendem Hotel kann man den Urlaub ganz bestimmt nicht genießen.

Warum uns dies noch nie passiert ist? Wir denken, dass sich sowas sehr gut vermeiden lässt, indem man das Hotel sorgfältig auswählt. Unabhängige Bewertungen von Besuchern geben einen sehr guten Aufschluss über den Zustand der Hotelanlage. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Bewertung aktuell und nicht zu alt sind. Auch authentische Fotos, die von Gästen aufgenommen und hochgeladen wurden (zum Beispiel in Google) lohnt es sich zu durchforschen. Ein Hotelbetreiber wird wohl nie selbst Bilder online stellen, die negative Dinge zeigen.

… eine Krankheit im Urlaub gehabt

Dies ist auch eine sehr unangenehme Vorstellung. Man fliegt um die halbe Welt um am warmen Strand zu liegen und befindet sich stattdessen Vorort krank im Bett. Auch diesen Punkt kann man nicht wirklich verhindern, sondern nur Vorsorge treffen, sollte dieser Fall wirklich eintreffen.

Für den größten Notfall empfiehlt sich hier eine Reiseversicherung, welche die Kosten für eine nötige Behandlung übernimmt. Sollte das jeweilige Land kein Sozialversicherungsabkommen mit dem Heimatland haben, würde man auf den gesamten Kosten sitzen bleiben. Wer schon mal gesehen hat, was ein Tag Krankenhausaufenthalt kosten kann, der wird wissen, dass eine Versicherung auf jeden Fall das Geld wert ist. Im Idealfall ist diese auch, wie bei uns, in der Kreditkarte inkludiert. Aufgrund der Covid-Lage verlangen manche Länder sogar eine verpflichtende Reiseversicherung bei der Einreise.

Was bei uns schon häufiger aufgetreten ist, sind Kleinigkeiten wie zum Beispiel Halsschmerzen und dergleichen. Dies verdankten wir dem veränderten Klima sowie viel zu kalten Klimaanlagen. Für diesen Fall haben wir immer eine gut sortierte Apotheke dabei, welche vor jeder längeren Reise wieder frisch aufgefüllt wird.

… einen Diebstahl erlebt

Es gab bei uns schon einmal den Vorfall, dass ein 100€-Schein plötzlich verschwunden war. Da dieser im Koffer lag, wissen wir nicht, ob er sich in der Kleidung verfangen hatte und so verloren ging oder ob der Roomservice dachte, es sei ein großzügiges Trinkgeld. Ein weiterer Fall passierte am Campingplatz, bei dem das Zelt mit einem Messer aufgeschnitten und Elektrogeräte sowie Bargeld gestohlen wurden. Auch wenn so ein Ereignis die Urlaubstimmung trübt, sollte das sofort an der Rezeption gemeldet und eine Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel, sollten die Wertsachen stets am Körper getragen und die Pässe gut im Rucksack verstaut werden. Falls es am Zielort einen Safe gibt, sollte dieser auf jeden Fall für Wertsachen genutzt werden. Unterwegs haben wir meist nur das Nötigste mit, sprich eine Kreditkarte, welche sehr schnell gesperrt werden kann und nur so viel Bargeld, wie wir tatsächlich benötigen.

Wenn einem wirklich mal der Pass gestohlen wird, dann empfiehlt es sicher immer eine Kopie oder eine digitale Version davon zur Verfügung zu haben. Dies vereinfacht die Arbeit der Botschaft, welche in diesem Fall kontaktiert werden muss.

Chris

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