Urlaubschecker Blog

Auf diesem Reiseblog aus Österreich findest du inspirierende und kulinarische Beiträge rund um das Thema Reisen. Wir teilen mit dir unsere Erfahrungen und verraten dir nützliche Tipps für deinen nächsten Urlaub.

2022: Unser Jahresrückblick

2022 war für uns endlich wieder ein richtiges Reisejahr. Die Pandemie spielte im Tourismus keine all zu große Rolle mehr und man konnte uneingeschränkt reisen. Das haben wir genutzt und sind heuer häufig am Flughafen gewesen. Nun neigt sich das Jahr dem Ende zu und die letzte Reise ist bereits abgeschlossen. Darum möchten wir euch in diesem Beitrag einen Rückblick auf unser Jahr geben und haben für euch unsere Abenteuer zusammengefasst. Von eindrucksvollen Städten, über wundervolle Strände, bis hin zu tollem Essen war alles dabei.

Das Jahr beginnt in Italien – Bergamo

Im Jahr 2021 ging unsere erste Reise nach Mailand. Damals konnten wir vom Flughafen in der Ferne am Berg eine Stadt entdeckt haben: Bergamo. Die Überlegung war groß, dieser Stadt einen Besuch abzustatten. Durch einen wirklich tollen 1+1 Deal bei Ryanair war es dann auch im Februar soweit und es ging für einen kurzen Wochenendtrip nach Bergamo.

Das Hotel war wirklich eines der schlimmsten, welches wir bisher gesehen hatten. Nicht nur die lange Wartezeit auf unser Zimmer war ärgerlich, sondern auch, dass das Zimmer abgewohnt und nicht besonders sauber war. Für nur eine Nacht haben wir dies überlebt und zumindest eine Entschädigung in Form von Punkten von Accor bekommen.

Ansonsten war es ein sehr feiner erster Trip in diesem Jahr. Die Altstadt von Bergamo ist toll anzusehen und der Blick vom Berg auf die Stadt grandios. Auch kulinarisch wurde uns einiges geboten. Besonders gerne erinnern wir uns an das Café zurück, in welchem das Stracciatella Eis erfunden wurde. Wir werden sicher nochmals nach Bergamo zurück kehren um endlich in der Trattoria La Colombina zu essen, welche zu unserem Besuch leider vollkommen ausgebucht war.

Zum Trip Review: Bergamo

Zum ersten Mal nach Griechenland – Thessaloniki

Mehr oder weniger spontan hatten wir einen guten Flug nach Thessaloniki im April gefunden und da wir beide noch nie in Griechenland waren, haben wir sofort zugeschlagen. Wir hatten mit dem Imperial Plus Urban Smart Hotel auch ein Hotel gefunden, welches nicht nur zentral gelegen war, sondern auch durch ein gutes Frühstück glänzte.

Wie man bestimmt schon weiß, spielt auf unseren Reisen gutes lokales Essen immer eine wichtige Rolle. Wenn man an Griechenland denkt, fällt einem auch direkt eines ein: Tavernen! Wir wollten unbedingt Mezze essen und suchten uns bereits im Vorfeld ein gutes Lokal dafür aus. In diesem war auch sehr viel los, was meist ein gutes Zeichen ist. Da die Preise wirklich sehr moderat waren, dachten wir uns, dass es sich um sehr kleine Portionen handelt. Wir haben quasi die Karte rauf und runter bestellt. Als das Essen kam, merkten wir, dass wir uns getäuscht hatten. Die Portionen waren riesig und es war unmöglich alles aufzuessen. Eine absolute Empfehlung!

Die Stadt hatte natürlich auch viele Sehenswürdigkeiten wie das Forum Romanum, die Rotunde und den weißen Turm, direkt am Hafen, zu bieten. Ein weiteres Highlight war für uns definitiv die Fahrt mit dem Piratenschiff. Diese ist kostenlos, es muss aber an Board etwas konsumiert werden. Der Frappé war zwar etwas teurer als sonst, aber für eine kostenlose Bootsfahrt hat hier das Preis-/Leistungsverhältnis definitiv gestimmt.

Zum Trip Review: Thessaloniki

Eine Zugreise – München

Mit dem Zug zu einem Reiseziel, das sieht man bei uns relativ selten, aber heuer im April war es soweit. Es ging für uns nach München. Durch die Nähe zu Wien, war es gut möglich auf das Flugzeug zu verzichten und mit der Bahn zu fahren. Unser Hotel, das Adina Apartment Hotel Munich befand sich in der Nähe vom Bahnhof und war sehr modern gestaltet. Unser Zimmer war auch recht groß und mit einer Küchenzeile ausgestattet. Das Highlight des Hotels ist aber sicherlich der Indoor-Pool sowie die Sauna.

Kulinarisch war unser persönlicher Favorit das traditionelle Hofbräuhaus. Die Stadt glänzt auch mit modernen Küche. Absolut empfehlenswert sind die zwei Cafés Mary’s Coffee Club und LAX Eatery. Guter Kaffee und leckeres Frühstück stärkte uns an beiden Tagen für das Sightseeing untertags. Hier waren zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie der englische Garten, der Olympiapark und der Marienplatz auf unserem Programm.

Die nachgeholte Reise – London

Im April war es soweit und es ging für uns endlich nach London. Diese Reise mussten wir aufgrund der Probleme in den letzten Jahren bereits 2x verschieben und nun war es wirklich an der Zeit. London bietet so viele Möglichkeiten und man weiß nicht, wo man überhaupt beginnen sollte. Klar die ganzen Sehenswürdigkeiten, wie das London Eye, Buckingham Palace, Big Ben und Co, mussten natürlich am üblichen Touristenplan stehen.

Unser Highlight war sicherlich die „Warner Bros. Studio Tour London – The Making of Harry Potter„. Durch Glück konnten wir noch Tickets für die, über Wochen ausgebuchten Studios, ergattern. Es lohnt sich also einen Besuch hier recht früh zu planen. Die Studios sind wirklich riesig und eine ganze Tour geht gut über mehrere Stunden, welche den Eintrittspreis von 60€ durchaus rechtfertigt. Vom verbotenen Wald, über Gringotts Bank bis hin zur Winkelgasse, kommt man an allen wichtigen Drehorten des Harry Potter Universums vorbei.

Die Pub-Kultur wird in London ganz groß geschrieben, darum mussten wir hier auch das ein oder andere Lokal besuchen. Auch das Shoppingherz schlägt in dieser Stadt, gerade mit der Oxford Street, durchaus höher. Unser Einkaufshighlight war allerdings der Amazon Fresh Market, bei welchem man durch Kameras getrackt wird und beim Verlassen des Supermarkts die Waren nicht scannen muss. Der ausgegebene Betrag wird automatisch vom Amazon-Konto abgebucht.

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Inselhopping und viel Wasser – Venedig

Auch Venedig hatten wir bereits schon mal gebucht und wegen des Pandemiebeginns wieder storniert. Ende Juni ging es für uns endlich in die Stadt des Wassers. Nach einiger Recherche fanden wir heraus, dass man auf der Nebeninsel wunderbar baden kann. Somit haben wir uns kein Hotelzimmer in der Altstadt genommen, sondern auf der Insel Lido di Venzia genächtigt, wo der muschelbedeckte Badestrand in wenigen Minuten erreichbar war.

Das war auch das erste Mal in diesem Jahr, dass wir uns am Strand entspannen konnten. An das Meer erinnere ich mich persönlich weniger gern, nachdem mich ein Petermännchen-Fisch im Wasser gestochen hatte und mein Fuß Tage danach noch weh tat. Das war natürlich nur ein unglücklicher Zufall und sollte niemanden vom Baden abhalten.

Venedig selbst war so, wie es jeder beschreibt, der schon vor Ort war: Voll! Gerade im Zentrum schlängeln sich zu viele Touristen durch die zu engen Gassen. Bei einer Reise nach Venedig sollten die anderen beiden Inseln nicht vergessen werden. Murano ist durch seine Glasbläserkunst weltbekannt geworden und hebt sich durch seine Galerien, zahlreichen Kunstläden sowie Museen vom Rest der Inseln ab. Wer diese knallig bunten Häuschen von Instagram sucht, ist in Burano richtig aufgehoben.

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Die Lieblingsinsel der Deutschen – Mallorca

Malle ist nur einmal im Jahr – hieß es auch für uns im September. Ganz bewusst sind wir allerdings nicht zum Ballermann gefahren, sondern haben uns in Magaluf niedergelassen. Häufig wird diese Stadt ja auch als „englischer Ballermann“ bezeichnet, aber im Spätsommer war von feierwütigen Engländern zum Glück weniger zu sehen. Der Strand und das kristallklare Meer sind absolut empfehlenswert, sowie unser Hotel mit dem einmaligen Rooftop-Pool, der zwei Gebäudekomplexe verbindet.

Neben der ganzen Entspannung wollten wir uns auch einiges ansehen, wie zum Beispiel die Altstadt von Palma. Die Lokal- und Speisenauswahl ist dort so groß, dass wir uns kaum entscheiden konnten, was wir essen wollten. Einige Sehenswürdigkeiten wie der Königspalast standen an diesem Tag auch auf unserem Programm.

Natürlich konnten wir es auch nicht unterlassen einen Nachmittag bzw. Abend am Ballermann zu verbringen. Obwohl die Hauptsaison bereits vorbei war, sahen wir noch viele partyfreudige Touristen auf den Straßen. Beim Dino Minigolf haben wir zu Beginn auch direkt unser Können unter Beweis gestellt, bevor es ins Iron Diner zum Essen ging und wir den Abend im Megapark verbracht haben. Man muss sagen, El Arenal ist schon eine ganz eigene Welt!

Trip Review: Coming soon!

Griechischer Traum in Blau & Weiß – Santorini

Im Oktober konnten wir einen Punkt unserer Bucketlist streichen und flogen auf die wunderschöne Vulkaninsel Santorini. Die ikonische Postkarten Stadt ist durch Instagram zu einem absoluten Hotspot geworden und zieht nicht nur in der Hauptsaison sehr viele Touristen an. Nach unserem Trip können wir dies auch nachvollziehen.

Wir haben uns dazu entschlossen in der Nähe von Fira zu bleiben. Die Hotelpreise waren hier ganz in Ordnung und die Stadt war innerhalb von wenigen Minuten erreicht. In Santorini sollte man auf jeden Fall schwindelfrei sein, da die Insel von Klippen umgeben ist und man des Öfteren sehr nah an diesen wandert. Ein absolutes Muss war für uns ein Besuch der Stadt Oia, in welcher die berühmten Fotos von den weißen Häusern mit den blauen Dächern entstehen.

Gegessen haben wir jede Menge an Gyros, welches wirklich ausgezeichnet war. Mezze haben wir auch probiert, jedoch war die Auswahl in Thessaloniki um einiges besser. Die engen Gassen in Fira und Oia haben uns mit ihren vielen kleinen Shops zum Flanieren eingeladen. Das große Highlight von Santorini ist der Sonnenuntergang! Es lohnt sich früh genug einen guten Spot zu suchen, da kurz davor der Platz wirklich knapp wurde.

Zum Trip Review: Santorini

Sommer, Sonne, Strand zum Jahresende – Mexiko

Im November ging unsere letzte Reise in das ferne Mexiko. Da wir uns heuer nicht ganz entscheiden konnten, wo es genau hingehen sollte, haben wir zwei Orte gewählt. Die Insel Isla Mujeres sowie die Stadt Playa del Carmen. Aufgrund einer recht spontanen Flugverschiebung verbrachten wir eine Nacht in Cancun Downtown. Wir haben uns zwar in Cancun etwas umgesehen, aber man merkt, dass dies kein typischer Touristenhotspot ist und man fast auf keine andere Reisende trifft.

Mit dem Boot ging es dann für uns auf die Insel Isla Mujeres in das Hotel Beló. Wir haben uns vorab für das All-Inclusive Paket entschieden, was relativ teuer erschien, aber jeden Cent davon wert war. Das Hotel ist etwas kleiner gehalten und trumpft mit einer sehr schönen Anlage sowie einem ausgezeichneten Essen. Die sehenswürdigsten Plätze sind Playa Norte mit dem schönsten Strand der Insel sowie Punta Sur mit beeindruckenden Klippen und kristallklarem Meer.

4 Tage später ging es nach Playa del Carmen, dem wohl bekanntesten Urlaubsort an der Küste Mexikos. Wir haben uns durch die guten Erfahrungen in der Dominikanischen Republik für ein Paradisus Hotel von Meliá entschieden. Das Meer direkt am Strand der Hotelanlage war leider nicht sehr klar, aber innerhalb von wenigen Minuten Fußmarsch konnte man türkisblaues Wasser genießen. Ansonsten wurde das vielfältige kulinarische Angebot, das Meer und die zahlreichen Pools durch einen Tagesausflug nach Tulum ergänzt. Durch die Aufteilung des Urlaubs zwischen Isla Mujeres und Playa del Carmen, kam uns die Reise wirklich sehr lang vor und gefiel uns sehr.

Trip Review: Coming soon!

Chris

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