Urlaubschecker Blog

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Die Karibik Teil 3 – Urlaubszeit, Flüge, Hotels

In diesem Beitrag geht es wieder ab in die Karibik. In den ersten beiden Teilen unseres Specials konntet ihr schon einiges über die verschiedene Inseln und die bestens Spots in der Karibik erfahren. Mittlerweile haben sicherlich viele schon ein Lieblingsziel im Kopf. Deswegen sollte die ideale Reisezeit gewählt werden, damit man vor Ort die Sonne genießen kann und nicht in die Regenzeit kommt. Einen Flug und ein Hotel benötigt man natürlich auch, darum zeigen wir euch ebenso welche Optionen es gibt und worauf man besonders achten sollte.

1. Das Klima – Die beste Reisezeit

Wer in die Karibik fliegt, befindet sich in einer tropischen Klimazone. Die Temperaturen erreichen hier nur in den seltensten Fällen Werte unter 20 Grad Celsius. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sich ein Besuch das ganze Jahr über lohnen würde. Wer zum Beispiel an 12 seiner 14 Tage in der Karibik mit Cocktails und starkem Regenfall am Strand liegt, wird eher einen Regenschirm statt einen Sonnenschirm benötigen.

Da die Karibik sehr großflächig ist, unterscheidet sich die ideale Reisezeit von Ort zu Ort. Daher ist es sinnvoller sich das Klima je nach Region einzeln anzusehen. Zuerst machen wir uns allerdings auf eine kurze Exkursion in die Welt der Geographie. An der nördlichen Spitze der Karibik befindet sich der offene Atlantik-Nord. Zu diesem zählen die Bahamas sowie die Turks- und Caicosinseln. Die Großen Antillen umfassen beliebte Urlaubsorte wie Jamaika, Kuba und die dominikanische Republik. Die Kleinen Antillen teilen sich aufgrund des Nordostpassats in zwei Gruppen. Zu den Inseln über dem Winde gehören unter anderem St. Martin, Antigua und St. Lucia. Die bekannten ABC-Inseln zählen zu den Inseln unter dem Winde. Neben diesen bekannten Urlaubszielen, gibt es natürlich auch noch mehr Regionen in der Karibik, auf die wir nicht näher eingehen. Genug der Geographiestunde, nun geht es zum Klima.

a. Bahamas (Offener Atlantik-Nord)

Eine Reise auf die Bahamas lohnt sich fast das ganze Jahr über, da die Temperaturen stets zwischen 25 und 32 Grad Celsius liegen. Meiden sollte man die Bahamas jedoch im Juli, August, September und Oktober. Zu diesem Zeitpunkt herrscht nicht nur Regenzeit vor Ort (im Schnitt 17 Regentage im Monat) sondern auch Hurricanes können die Inseln der Bahamas besuchen. Die Hotels locken natürlich gerade zu diesen Zeiten mit besonders günstigen Preisen, um die Kapazitäten des Hotels gut zu nutzen.

Wer sparen möchte, kann im Juni bzw. November auf die Bahamas fliegen. Die Wahrscheinlichkeit auf Hurricanes ist zu dieser Zeit eher gering, mit kleinen Schauern zwischendurch sollte man dennoch rechnen. Diese verschwinden dann aber meist auch so schnell wieder, wie sie aufgetaucht sind. Die beste (und teuerste) Reisezeit beginnt im Dezember und endet im Mai.

b. Jamaika, Kuba und die dominikanische Republik (Große Antillen)

Die großen Antillen sind etwas stabiler was die Regenaufteilung des Jahres betrifft. Damit sind sie ganzjährig ein großartiges Ziel. In der Hauptsaison im Winter ist die Luftfeuchtigkeit für uns Europäer natürlich um einiges angenehmer zu ertragen als in den heißen Sommermonaten. In den Monaten Juni bis November gibt es eine offiziell ausgeschriebene Hurrican-Saison. Es kann also immer wieder zur Bildung der tropischen Wirbelstürme kommen. Die beste Jahreszeit ist somit der Winter von Dezember bis in den April hinein. Wer sparen möchte und flexibel ist, kann bereits im November auf die großen Antillen fliegen, da das Risiko für Wirbelstürme bereits geringer ist und die Preise trotzdem noch günstiger als in der Hauptsaison sind.

c. ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curacao (Inseln unter dem Winde, Kleine Antillen)

Auf den ABC-Inseln herrschen ganzjährig Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Die Luft ist dabei allerdings nicht schwül sondern trocken und somit um einiges angenehmer. Für eine erfrischende Abwechslung sorgt auch die kühle Meeresbrise. Um Regen braucht man sich hier nicht wirklich Gedanken zu machen. Nur von Oktober bis Januar kann es hier und da zu einem kurzen Niederschlag kommen, der eher als angenehme Abkühlung empfunden wird. Die kurze Dauer lässt den Urlaub auf keinen Fall ins Wasser fallen. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die ABC-Inseln auf jeden Fall als Ganzjahresziel eignen.

2. Einen guten Flug finden

Sobald man, das für sich passende, Reiseziel gefunden hat, geht es primär darum zwei Sachen zu finden. Zum einen die Unterkunft, in der man nächtigen möchte und zum anderen muss auch der passende Flug gefunden werden. Da dieser natürlich auch in das Budget passen muss, empfiehlt sich wie immer die Nutzung von Flugsuchmaschinen wie zum Beispiel Checkfelix oder Google Flüge.

Wir raten dazu direkt über die Airline zu buchen, auch wenn die Vergleichsseiten häufig günstigere Flüge bei diversen Reiseanbietern anzeigen. Oft wird, mittlerweile auch bei der Langstrecke, extra für das Gepäck verrechnet und bekannterweise sind zwei Wochen Urlaub mit Handgepäck nicht so praktisch. Nach der Auswahl von Zusatzleistungen sind die Tickets von Billigseiten meistens teuer als ein Ticket, das direkt bei der Airline gebucht wurde. Auch die Kommunikation bei Verschiebungen und der gleichen ist mit der Airline direkt um einiges einfacher.

Was muss man nun über Flüge in die Karibik wissen? Für Österreicher gilt, Direktflüge in die Karibik sind leider bei uns Mangelware. Zumeist muss zumindest ein Stopp eingeplant werden, der des Öfteren innerhalb Europas liegt. Somit ist der erste Flug meistens nur sehr kurz. Auch kleinere Ziele wie zum Beispiel Aruba sind mit nur einem Stopp aus Wien erreichbar. In Deutschland gibt es einige Direktflüge in ein paar große Städte der Karibik.

Wer eher in kleine und abgelegene Städte wie Georgetown (Exumas, Bahamas) reisen möchte, sollte zumindest mit zwei Stopps aus Wien rechnen. Es gilt die Richtlinie, je exotischer die Destination, desto länger und teurer ist der Flug.

Wichtig bei einem Zwischenstopp in den USA: Zum einen braucht man ein Visum bzw. ESTA und zum anderen sollte man nachsehen, dass die Transferzeit ausreichend lang ist. Bei der Einreise in die USA (welche auch bei einem Transfer erforderlich ist), kann es durchaus zu einer Wartezeit von 90 Minuten und mehr kommen.

3. Die passende Unterkunft finden

Wie in den meisten Urlaubszielen werden auch in der Karibik jede Menge Möglichkeiten geboten, wo man nächtigen kann. Hier gilt es für jeden persönlich herauszufinden was man möchte und was natürlich auch innerhalb des Urlaubsbudgets liegt. Von der Jugendherberge bis zum fünf Sterne Luxus Hotel ist die Auswahl breit gestreut, darum sehen wir uns die beliebtesten Varianten an.

a. All-Inclusive Hotels

Das All-Inclusive-Konzept wurde bekannterweise sogar in der Karibik erfunden, genauer gesagt in der dominikanischen Republik. Deswegen ist es klar, dass sich dort jede Menge All-Inclusive Hotels befinden. Auf den Bahamas zum Beispiel sieht die Suche eher schwierig aus. In großen Städten wie Nassau hingegen, gibt es eine kleine Auswahl. Wer unbedingt alles inkludiert haben möchte, dem empfiehlt es sich, eine Reiseregion innerhalb der Karibik zu wählen, in der dieses Konzept angeboten wird.

Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand, das Budget kann sehr gut geplant werden, da man neben einigen Aktivitäten und Souvenirs kaum zusätzliche Ausgaben hat und stets für Speis und Trank gesorgt ist. All-Inclusive ist allerdings auch nicht für jeden das richtige Konzept, da man nur die Speisenauswahl des jeweiligen Hotels erleben kann.

b. Hotels

Normale Hotels in verschiedenen Sternekategorien bilden wohl die größte Übernachtungsmöglichkeit in der Karibik. Auf Booking findet man sicherlich ein Hotel, welches einem zusagt. Wichtig dabei ist immer, dass man nicht nur auf die Bewertung achtet, sondern auch einzelne Rezensionen liest, um sich einen genaueren Eindruck zu verschaffen. Es werden Hotels mit Frühstück, Halbpension oder Vollpension angeboten. Man sollte definitiv im Reisebudget einplanen, dass der ein oder andere Cocktail in der Karibik genossen werden will. Wer nicht in einem abgelegenen Hotel nächtigt, für den empfiehlt es sich auch das Hotel ab und an zu verlassen, um die Köstlichkeiten der Karibik in der lokalen Gastronomie zu genießen.

c. Airbnb und Ferienwohnung

Auch in diesem Bereich gibt es mittlerweile eine große Auswahl. Von einem einfachen Zimmer bis hin zu einer eigenen großen Villa, steht alles zur Verfügung – je nachdem was das Budget hergibt. Ganz wichtig ist hierbei zu beachten, wo die jeweilige Unterkunft liegt. Direkt am Strand ist es natürlich am begehrtesten und teuersten.

Ebenso wichtig ist, wie es in der näheren Umgebung mit Supermärkten (falls man selbst kochen möchte) bzw. Restaurants aussieht. Sollten diese etwas weiter entfernt liegen, kommt man kaum um einen Mietwagen herum. Die öffentlichen Verkehrsmittel in der Karibik fahren mehr nach Gefühl als nach Plan. Gerade wenn man mit mehreren Personen reist, kann dies eine günstige Alternative zu einem Hotel sein.

Chris

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